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20. April 2022

Neue B2B-Kampagne, aber bitte mit Erfolg – Das sollten Sie vor dem Start Ihrer digitalen Omnichannel-Kampagne beachten

20. April 2022
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evernine redaktion

Erfolgreiche digitale Omnichannel-Kampagnen im B2B-Umfeld umzusetzen, stellt viele Marketingverantwortliche oft schon vor der eigentlichen Durchführung vor große Herausforderungen. Nicht zu wissen, wer genau mit der Kampagne erreicht werden soll oder über welche digitalen Kanäle diese erreicht werden können, sind nur zwei davon. Lesen Sie in diesem Artikel, mit welchen Tipps & Tricks Ihre B2B-Kampagne zum Erfolg wird und worauf Sie unbedingt achten sollten, wenn Sie B2B-Entscheider erreichen wollen – inklusive praktischer Übersicht zu den Unterscheidungsmerkmalen zu B2C-Entscheidern.


Neben den deutlich längeren Verkaufszyklen verlangt die Durchführung erfolgsversprechender Digitalkampagnen im B2B-Umfeld ein tiefes Verständnis der Zielgruppe(n). Das lässt sich anhand eines einfachen Beispiels zeigen: Ein modisches T-Shirt ist schnell gekauft. Entweder es gefällt einem/einer oder eben nicht. Auch hinsichtlich der Preissensibilität sind Kaufentscheidungen im B2C in der Regel schneller getroffen als bei komplexen und teuren Lösungen im B2B-Umfeld. Denn anders als im Endkundenmarkt, baut eine erfolgreiche Vermarktungsstrategie hier vor allem auf das Verständnis des gesamten Buying Centers auf.

 

Im Gegensatz zu B2C-Marketingstrategien versuchen Unternehmen nicht eine einzelne Person mit Kaufkraft zu erreichen. Vielmehr spricht man mit seinen Lösungen ein ganzes Team von Interessensvertretern und Unternehmensleitern an, die im Entscheidungsprozess allesamt eine relevante Rolle spielen.

 

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Kennen Sie wie und mit welchem Team Ihre Zielgruppe Entscheidungen trifft. Quelle: Adobe Stock/ whyframeshot.

Soll beispielsweise eine neue Maschine für die Produktion angeschafft werden, so ist in der ersten Stufe der Benutzer der Maschine involviert. Außerdem kommen leitende Mitarbeitende der Abteilung, der Einkauf und in letzter Instanz bei großen Anschaffungen häufig auch Mitglieder der Geschäftsführung mit ins Spiel.


In geschäftskritischen und großunternehmerischen Fällen gibt es auch externe Berater, die den gesamten Kaufentscheidungsprozess mitbegleiten und ein Wörtchen mitzureden haben. Das ist insbesondere bei IT-Projekten häufig der Fall.

Die Frage, die sich viele Marketers und Campaign Manager:innen im B2B-Umfeld daher schon zu Beginn stellen oder stellen müssen: Wen möchten wir eigentlich mit unserer Kampagne erreichen und welche Digitalkanäle sind hier die richtige Wahl?

Eine gute Vorbereitung ist die halbe Miete

 

Eines der wichtigsten Kriterien für eine erfolgreiche Omnichannel-Kampagne im B2B ist eine gute Basis. Als Grundlage für alle weiteren Schritte kann man in dieser Phase nicht ausführlich genug sein. Unser Tipp: Sammeln Sie möglichst viele Informationen bereits im Vorfeld und beziehen Sie auch Ihre Sales-Abteilung mit ein.

 

Es ist sinnvoll, diese Fragen mit den Sales-Mitarbeiter:innen abzustimmen:

 

  • Wer ist im Kaufentscheidungsprozess typischer Weise involviert?
  • Wie könnte eine klassische Buyer Persona aussehen und auf welchen Kanälen ist meine Zielgruppe unterwegs?
  • In welcher Phase im Sales Funnel befindet sich meine Zielgruppe?
  • Welche Herausforderungen meiner Zielgruppe gilt es zu lösen?
  • Was sind die USPs Ihrer Lösung und wie unterscheiden Sie sich von Wettbewerbern?

 

Bereits in der Konzeption der Kampagne gilt es Antworten zu all diesen Fragen zu finden. Nur so können Sie sicherstellen, dass Sie mit Ihrer Digitalkampagne auch diejenigen erreichen, die für Sie relevant sind und das mit möglichst wenig Streuverlust.

B2B Buyer-Personas sind nicht gleich B2C-Buyer-Personas

 

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B2B- und B2C-Buyer Personas entscheiden nach unterschiedlichen Kriterien. Quelle: Adobe Stock/ Sergey Nivens

Das größte Unterscheidungsmerkmal mag auf den ersten Blick sehr banal klingen: An wen wird das Produkt verkauft? Doch was heißt das im Detail?


B2B-Buyer-Personas verfolgen andere Ziele als B2C-Buyer-Personas. Sie wollen wissen, wie ihr Unternehmen von der angebotenen Lösung profitieren kann, sind interessiert an Effizienz und an Expertise aus vertrauenswürdigen Quellen.

B2B-Buyer-Personas verhalten sich daher anders im Kaufentscheidungsprozess, als es ein B2C-Kunde bei einem Fast Moving Consumer Good tun würde. Kaufentscheidungen, die sie treffen, sind stets langfristig ausgelegt – wie zum Beispiel langanhaltende Lösungen oder Partnerschaften. Aus diesem Grund wollen sie gut informiert sein. Je mehr Content und Informationen, desto besser.

 

B2B-Buyer-Personas haben plötzlich die Geduld, sich mit ausführlicheren Contents auseinanderzusetzen, die den B2C-Buyer-Personas häufig fehlt. Beiträge, Case Studies, Whitepaper und Co. liefern die nötigen Detailinfos für den wissenshungrigen B2B-Entscheider. Kein Wunder, dass fast die Hälfte der B2B-Marketer plant, mehr Case Studies im Jahr 2022 herauszubringen.

 

B2C-Buyer-Personas fällen ihre Entscheidung oft aus emotionalen Gründen. Bei der B2B-Buyer-Persona hingegen läuft fast alles über Logik und die Abwägung von Kosten und Nutzen. Das heißt jedoch nicht, dass man letztere nicht auch über Emotionen erreichen kann – ganz im Gegenteil. Auch sie versuchen Probleme zu lösen, die sie vor konkrete Herausforderungen stellen.

 

Nicht selten treten auch hier Emotionen in den Vordergrund. Was Marketer herausfinden müssen, sind die konkreten Painpoints ihrer Zielgruppe oder Zielgruppen. Konkret heißt das: Was geht ihnen auf die Nerven, welche Probleme kann die Zielgruppe am besten selbst nachvollziehen – und wie kommt dabei Ihre Lösung ins Spiel?

Zusammengefasst können wir folgende Unterscheidungen festhalten:

 

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Sie wissen nun, welche Vorüberlegungen getroffen werden müssen, bevor Sie eine Digitalkampagne starten.

 

Erfahren Sie im nächsten Beitrag, auf was Sie zur erfolgreichen Durchführung Ihrer Kampagne achten sollten.

 

Das Campaigns & Performance Team der Evernine Group unterstützt Sie in allen Phasen Ihrer Kampagne. In gemeinsamen Workshops erarbeiten wir fokussiert wer Ihre Zielgruppe ist und wie wir diese am besten auf Ihre Lösung aufmerksam machen können.

Quelle Titelbild: Adobe Stock / mykyta

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