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22. Dezember 2020

10 Prognosen für Social Media im Jahr 2021

22. Dezember 2020
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evernine redaktion

2020 verlangte von vielen Unternehmen schnelle Wandelbarkeit und Flexibilität ab. Die Verbreitung des Corona-Virus lehrte uns aus dem Homeoffice zu arbeiten, unsere tägliche Arbeit zwischen Homeschooling und anderen To-Dos effizient zu erledigen und uns neue Formen der Beschäftigung zu suchen. Auch 2021 werden neue Gewohnheiten wie virtuelle Veranstaltungen oder digitales Shoppen die Welt der Social Media Netzwerke dominieren. Wie Facebook, LinkedIn und Co über die Pandemie hinaus unseren Nutzerbedürfnissen gerecht werden, haben wir Ihnen in 10 Prognosen fürs B2C & B2B Marketing in 2021 zusammengefasst.


Facebook

 

eCommerce im Fokus

eCommerce wird im kommenden Jahr ein wichtiger Schwerpunkt von Facebook sein.

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eCommerce wird 2021 im Social Media Marketing eine große Rolle spielen. Quelle: Adobe Stock / Kittiphan

Mit der Einführung von Shops auf der Plattform wurde der erste Step des nächsten großen Umsatzschubs für Facebook vorbereitet. Diese Einführung bietet Unternehmen die Chance einen eigenen eCommerce-Shop auf der weltweit meistgenutzten digitalen Plattform einzustellen. Digitale Schaufenster mit hilfreichen Präsentationsmöglichkeiten und optimierte Zahlungswege werden eine neue Welle des eCommerce anheizen.

Twitter

 

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Die Funktion der „Fleets“ entspricht der Twitter-Version einer Story. Quelle: Evernine

Fleets

Trotz der wachsenden Beliebtheit hat sich Twitter in den vergangenen Jahren kaum verändert. Die Plattform ist seit jeher das geblieben, was sie am Anfang war – ein Echtzeit-Stream mit kurzen Updates, wo sich User mit den neuesten Informationen auf dem Laufenden halten. Große Änderungen werden wir daher auf Twitter nicht erwarten jedoch wird die Funktion der „Fleets“ von nun an für alle Nutzer verfügbar sein, was der Twitter-Version einer Story entspricht. Nicht außer Acht lassen sollte man hierbei die Möglichkeiten an AR-Optionen und -Effekte.


Denn es scheint so, dass Twitter durch die Übernahme von Chroma Labs bereits im Februar verschiedene Tools dieser Funktion hinzufügen wird.


Rubriken-Fokus

Außerdem wird Twitter kommendes Jahr den Fokus auf die Themen anstelle der Profile legen. Inhalte werden so mehr nach den inhaltlichen Interessen von Usern ausgespielt. Evtl. wird Twitter bei Postings die Möglichkeiten von Rubriken in Tweets einführen, welche ähnlich zur aktuellen Auflistung von laufenden Sport-Events und Livestreams funktionieren soll.


Neue Verifizierung

Twitter arbeitet aktuell an neuen Versionen der Verifizierung, welche über den aktuell blauen Haken hinaus gehen. Nach der Überarbeitung könnten die Accounts spezifischere Icons nutzen. Wichtiger hierbei ist die Neuerung, dass Bot-Accounts klar gekennzeichnet werden. Usern wird so von Anfang an aufgezeigt, ob hinter einem Tweet eine reale Person steckt oder nicht.

Instagram

 

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2021 wird der größte Fokus für Instagram auf eCommerce liegen. Quelle: Evernine

Shop Registerkarte

Wie auf der Mutter-Plattform Facebook wird 2021 der größte Fokus für Instagram auf eCommerce liegen. Neue Shop-Registerkarten und speziellere Funktionen werden es ermöglichen, sofortige Käufe als Reaktion auf Postings zu generieren.


Zudem kann man neben Ein-Klick Käufen auch AR-Anprobe-Tools  und Video-Tags für Produkte erwarten, welche den direkten Kauf erleichtern werden.


Variabler Home Feed

Mit der anhaltenden Popularität von Stories wird Instagram 2021 einen neuen Ansatz im Home-Feed ausprobieren. Ähnliche wie auf TikTok könnten mit der Änderung User beim Öffnen ihrer App direkt den Story-Feed sehen. Der Haupt-Feed würde so seinen Fokus verlieren. Da es jedoch noch viele Nutzer gibt, welche den klassischen Post-Feed bevorzugen, wird Instagram hier bestimmt den Unsern überlassen, welche Art an Postings sie in ihrer App als Home-Feed einstellen.

TikTok

 

Mehr eCommerce Einbindungen

Auch TikTok wird 2021 den Fokus auf eCommerce setzten, denn die Plattform muss einen neuen Weg schaffen, um ihre Top-Creator zu bezahlen, damit sie nicht auf andere Plattformen übergehen ähnlich wie es bei Vine war.

 

In der chinesischen Version wurde bereits im vergangenen Jahr 122 Millionen Dollar Umsatz generiert. TikTok wird dem nachziehen wollen. Auch aufgrund der möglichen Übernahme zwischen Oracle und Walmart. Der Handelsriese hat bereits seine eCommerce-Absichten angekündigt. Erwarten Sie daher in jedem Fall, dass viel mehr eCommerce Tools im Laufe 2021 auf TikTok hinzukommen.

LinkedIn

 

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2021 wird ein großer Fokus auf virtuellen Events bei LinkedIn liegen. Quelle: Adobe Stock /Вадим Пастух

Virtuelle Events

Virtuelle Veranstaltungen werden 2021 zu einem Hauptschwerpunkt auf LinkedIn. Bereits 2020 hat sich LinkedIn mit seinen eigenen Tools für Veranstaltungen und Live-Stream-Funktion auf diesen Trend eingestellt.


Obwohl es kommendes Jahr vermutlich wieder möglich sein wird persönlichere Veranstaltungen zu besuchen, wird das Potenzial von virtuellen Veranstaltungen durch niedrigere Kosten weiterhin für viele Unternehmen attraktiv bleiben. LinkedIn wird in diesem Zuge mehr Video-Tools und Optionen einführen. Dies macht vor allem auf der Networking-Plattform Sinn. Live-Videos sind hier schon jetzt der interessanteste Content.

Detailliertere Data Insights

LinkedIn verfügt über die größte Berufs- und Karrieredatenbank und dadurch einen tiefen Einblick in den Karriere-Werdegang von Menschen, ihre Interessen und ihre Beziehungen. 2021 wird die Plattform ihre Data Insights garantiert verfeinern, um noch mehr Einblicke in die Profile der Nutzer zu erhalten und deren Karrieren gemeinsam weiter voran zu treiben.

 

Separater Video-Feed

User teilen ca. 20mal so häufiger ein Video in ihrem Feed als jede andere Form von Content. Daher ist es sinnvoll, dass LinkedIn einen eigenen Video-Bereich in seiner App einführen wird, welcher sich auf professionelle Video-Inhalte nach Rubriken konzentrieren wird und somit Marken neues Potenzial des Markenbewusstseins und Präsenz bietet.

 

“Das Konsumverhalten der User hat sich stärker in Richtung online entwickelt. Laut der Studie “Smart-Shopper” von Google ist alleine dieses Jahr die Anzahl der Personen, die ausschließlich oder bevorzugt online einkaufen auf 23 % gestiegen. Social Media als Vertriebskanal sollte von Unternehmen nicht unterschätzt werden, denn die Pandemie 2020 hat uns gezeigt, wie schnell der digitale Wandel voranschreiten kann und nur wer sich hier einbringt auch längerfristig vorhanden sein wird“, so Eva Mickler, Head of Campaigns bei der Evernine Group.

Quelle Titelbild: AdobeStock / Mirko Vitali

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